In the Name of Your Daughter

Mittwoch, 20. März
für SchülerInnen ab 15 Jahren

Informationen
Dokumentation | CA, TZ 2018 | R: Giselle Portenier | 84‘ OmdU

Synopsis
Rosie ist 12 Jahre alt. Ihre Mutter bereitet gerade ihre Beschneidung vor. Als sie in der Schule von „Female Genital Mutilation“ und dem „Safe House“ hört, beschließt sie davonzulaufen, um sich in Sicherheit zu bringen. Es ist Beschneidungszeit in Tansania und obwohl „FGM“ illegal ist, lebt die Tradition in vielen Dörfern fort. Mehr als zweihundert Mädchen haben gemeinsam mit Rosie Zuflucht im „Safe House“ gefunden.

Der Regisseurin Giselle Portenier gelingt es eine schöne Balance zwischen dieser grausamen Tradition und dem lebensfrohen Geist der Mädchen zu schaffen.


Die Schulvorstellung ist öffentlich zugängig. Informationen zu den Spielzeiten unter der Adresse: spielboden@spielboden.at.

Welcome to Sodom

Donnerstag, 21. März 2019
für SchülerInnen ab 15 Jahren

Informationen
Dokumentation | A, GH 2018 | R: Florian Weigensamer, Christian Krönes | 92‘ OmdU

Synopsis
Sodom nennen die BewohnerInnen von Accra den giftigsten Ort der Welt: Agbogbloshie ist Europas größte illegale Mülldeponie in Afrika. Computer, Smartphones und anderer gefährlicher Elektroschrott landen hier. Etwa 6.000 Menschen leben und arbeiten auf dem ehemaligen Sumpfgebiet. Für viele GhanaerInnen schlummern in der Deponie jedoch nicht nur Schätze, die es zu entdecken gibt, sondern auch eine vage Hoffnung auf ein anderes Leben. Diese  Doku porträtiert mit viel Sympathie die einfallsreichen VerliererInnen der digitalen Revolution an diesem apokalyptischen Ort.

Europas größte Müllhalde liegt mitten in Afrika – die bildgewaltige Dokumentation „Welcome to Sodom“ zieht das Publikum förmlich in diese Hölle und zeigt auf, welche Auswirkungen die Konsum- und Wegwerfgesellschaft verursacht.


Filmgespräch
mit Harald Feldmann, abfalltechnischer Amtssachverständiger (Amt der Vorarlberger Landesregierung) und Jügen Ulmer (Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umweltschutz, Umweltverband).

Die Schulvorstellung ist öffentlich zugängig. Informationen zu den Spielzeiten unter der Adresse: spielboden@spielboden.at.

Oleg and the War

Freitag, 22. März 2019
für SchülerInnen ab 15 Jahren

Informationen
Dokumentarfilm | UKR, DK, S, FIN 2018 | R: Simon Lereng Wilmont | 40‘ OmeU

Synopsis
Dies ist die Kinderversion des preisgekrönten Films „The Distant Barking of Dogs“. Der zehnjährige Oleg lebt mit seiner liebevollen Großmutter in der Ukraine, in einem Kriegsgebiet. Er spielt oft mit seinem jüngeren Cousin und seinem älteren Nachbar. Die Kinder finden alltäglich Freude daran die Gegend zu erforschen und zu neuen Abenteuern aufzubrechen. Doch ihr „Spielplatz“ unterscheidet sich wesentlich von dem anderer Kinder. Sie spielen in verlassenen Soldatenlagern, wo Minen und Projektile den Boden schmücken. Doch Oleg und seine Freunde erfahren, dass dieser „Spielplatz“ äußerst gefährlich sein und schwere Konsequenzen mit sich ziehen kann. Dieser Beobachtungsfilm folgt Oleg ein Jahr lang und zeigt auf, wie Kinder trotzt erschreckender Umstände lernen, mutig und stark zu sein.

Oleg and the War“ zeigt eindrücklich, was es für ein Kind heißt in einem Kriegsgebiet aufzuwachsen und trotz alledem kindliche Unbeschwertheit zu leben.

Diese Filmvorstellung hat englische Untertitel und ist für Englisch-Schulklassen angedacht.

Die Schulvorstellung ist öffentlich zugängig. Informationen zu den Spielzeiten unter der Adresse: spielboden@spielboden.at.