I Am Greta

Vorarlberg-Premiere

Samstag, 17. Oktober 2020
19:30 Uhr | Großer Saal

Information
Dokumentarfilm | SWE 2020 | R: Nathan Grossman | 97′ | OmdU

Synopsis

Greta Thunberg wurde für ihren Einsatz gegen die Klimakrise bereits mit dem Menschenrechtspreis von "Amnesty International" sowie dem "Alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet. Kürzlich wurde sie als jüngste Persönlichkeit überhaupt vom "Time Magazine" zur Person des Jahres gekürt. Dabei begann die unglaubliche Geschichte der Klimaaktivistin erst vor zwei Jahren! Im August 2018 geht Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin in Schweden, in Schulstreik für das Klima. Ihre Frage an die Erwachsenen: "Wenn Sie sich nicht um meine Zukunft auf der Erde kümmern, warum sollte ich mich dann in der Schule um meine Zukunft kümmern?"

Innerhalb nur weniger Monate entwickelt sich ihr Streik zu einer globalen Bewegung. Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, wird eine weltberühmte Aktivistin und ein Vorbild für Millionen von Jugendlichen, Kindern aber auch Erwachsenen und der Ursprung für "Fridays for Future".

Das Team hinter "I Am Greta" hat die junge Aktivistin von ihrem frühen Schulstreik in Stockholm bis zu massiven internationalen Protesten begleitet und ihre Mission dokumentiert, um der Welt die Dringlichkeit des Handelns buchstäblich vor Augen zu führen.

 

In Kooperation mit der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, den Fridays for Future Vorarlberg, dem Vorarlberger Gemeindeverband, Südwind Vorarlberg, der Wandeltreppe & dem Weltladen Dornbirn.

 

Gesellschaft & Klima
Filmgespräch mit Hildegard Breiner (Umweltaktivistin), Jürgen Ulmer (Leiter Umwelt - Vorarlberger Gemeindeverband) & Johannes Hartmann (Aktivist - Fridays for Future Vorarlberg).
Moderiert von Johny Ritter (Kurator - HUMAN VISION film festival).

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Bruno Manser - 

Die Stimme des Regenwaldes

Österreich-Premiere
Donnerstag, 19. November 2020
19:00 Uhr | Großer Saal

Information
Drama | CHE; AUT 2019 | R: Niklaus Hilber | 142′ | OmdU

Synopsis

1984: Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der Oberflächlichkeit der modernen Zivilisation reist Bruno Manser in den Dschungel von Borneo und findet sie beim nomadischen Stamm der Penan. Die Begegnung verändert sein Leben für immer. Als die Penan von massiver Abholzung bedroht werden, nimmt Manser den Kampf gegen die Waldzerstörung mit einem Mut und einem Willen auf, die ihn zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltschützer seiner Zeit machen. Eine wahre Geschichte.

Der Film wurde auf drei Kontinenten in 76 Drehtagen realisiert. Für die indigenen Rollen wurden echte Penan besetzt, die Bruno Manser teilweise sogar noch kannten. Die Filmmusik wurde von Oscar®-Gewinner Gabriel Yared geschrieben.

 

In Kooperation mit der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, dem Klimabündnis Vorarlberg & der Fachhochschule Vorarlberg – Soziale Arbeit.

 

Neue Spielräume, moderiert von Alicia Allgäuer.
Gespräch mit Regisseur Niklaus Hilber, Khaled Hakami (Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien) & Carolina Osorio Rogelis (Klimabündnis Vorarlberg).

Lebensrealität in den Regenwäldern & der Blick des weißen Mannes

Khaled Hakami beschäftigt sich mit vergangenen und modernen Jägern & Sammlern und durfte längere Zeit bei einer solchen Gesellschaft in den Regenwäldern der malaiischen Halbinsel (über)leben. Er geht der Frage nach, wie sich das Leben dieser Menschen vom leben der WEIRD people (Western, Educated, Industrialized, Rich, Democratic) unterscheidet.

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Woman

Vorarlberg-Premiere
Samstag, 27. Februar 2021
19:00 Uhr | Großer Saal

Information
Dokumentarfilm | FR 2020 | R: Yann Arthus-Bertrand, Anastasia Mikova | 104′ | OmdU

Synopsis

"Woman" ist ein weltweites Projekt, das 2000 Frauen in 50 verschiedenen Ländern eine Stimme gibt. Das Ergebnis ist ein intimes Porträt derjenigen, die die Hälfte der Menschheit ausmachen. All die Ungerechtigkeiten, denen Frauen auf der ganzen Welt ausgesetzt sind, werden ans Licht gebracht. Was WOMAN aber am meisten unterstreicht, ist die ungemeine Stärke der Frauen. Diese Stärke und ihre Fähigkeit, die Welt trotz aller Hindernisse und Ungerechtigkeiten zum Besseren zu verändern, berührt, inspiriert und macht Mut. In dieser neuen Ära, in der Frauenstimmen immer lauter werden, ist das Ziel des Films, nicht nur Rechte zu fordern oder sich auf die Probleme zu konzentrieren, sondern den Stimmen der Frauen endlich Gehör zu schenken, Lösungen zu finden und dafür zu sorgen, dass Frauen nie wieder als „schwächeres Geschlecht“ gesehen werden.

In "Woman" erzählen Frauen ihre rührenden, bemerkenswerten und anregenden Geschichten, sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe oder finanzieller Unabhängigkeit, und über tabuisierte Themen wie Menstruation und häuslicher Gewalt. Hunderte Geschichten kommen so zusammen, von Staatschefinnen und Bäuerinnen, von Schönheitsköniginnen und Busfahrerinnen, Geschichten von Frauen aus den abgeschiedensten Regionen der Welt und aus den modernsten Metropolen. WOMAN ist es so gelungen, ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, was es in der heutigen Welt bedeutet, eine Frau zu sein. So hat man Frauen noch nie gehört.

 

In Kooperation mit der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, dem Frauenmuseum Hittisau, dem Verein Amazone, UN Women Austria & Amnesty International Vorarlberg.

 
Informationen zum Filmgespräch folgen.

Die Rote Linie -

Widerstand im Hambacher Forst

Vorarlberg-Premiere
März 2021

Information
Dokumentarfilm | DEU 2019 | R: Karin de Miguel Wessendorf | 115′ | OmdU


Synopsis

Die Rote Linie erzählt den Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und den Widerstand gegen den Braunkohleabbau aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft. Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen die bisherige Energiepolitik geworden. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist.

 

In Kooperation mit der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, Attac Vorarlberg & den Fridays for Future Vorarlberg.

 

Informationen zum Filmgespräch folgen.

Baghdad in My Shadow

Vorarlberg-Premiere
April 2021

Information
Thriller | CHE, DEU, GBR 2019 | R: Samir | 105′ | OmdU


Synopsis

Die willensstarke Architektin Amal ist vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht und arbeitet im Café Abu Nawas, in London. Das Café gehört einem kurdischen Aktivisten und ist ein beliebter Treffpunkt für Exil-Irakis. Amals Freunde kommen fast täglich vorbei. Muhanad verließ Bagdad selbst erst kürzlich, um vor der Bedrohung zu entkommen, die dort Homosexuelle erwartet. Doch selbst vor seinen Freunden traut er sich nicht seine Beziehung zu einem Engländer öffentlich zu machen. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex-Mann in London auftaucht und sich der radikal-islamistischen Bewegung eines Predigers anschließt. 

 

In Kooperation mit der Vorarlberger Plattform für Menschenrechte & GoWest, Verein für LGBTIQ.

 

Informationen zum Filmgespräch folgen.